
Dezember 2024: Wachswandel UG (haftungsbeschränkt) wird gegründet. Davor war es eine Frage, dann ein Hobby, dann eine Idee mit Potenzial. Die Frage: Was passiert eigentlich mit alten Kerzen, abgebrannten Teelichtern, gebrochenen Stumpenresten?
Die Lücke
Die Antwort, die wir 2024 fanden: in Deutschland praktisch nichts. Kein systemisches Recycling, kein Sammelsystem, keine Rückführung in den Kreislauf. Das Wachs endet meist im Restmüll - obwohl es sich technisch und qualitativ ideal wieder giessen lässt.
Das Modell
Aus dieser Lücke entstand der Plan: Wachs einsammeln, sortieren, einschmelzen, neu gießen - und das mit einer sozialen Komponente, weil das Wachs allein zu klein ist, um große Wirkung zu entfalten. Spendenanteil aus jedem Verkauf, kostenlose Sammelstellen, Werbung als Refinanzierung. Das Modell stand. Die UG-Gründung machte es offiziell.
Heute, 16 Monate später, sind wir an einem Punkt, an dem das System trägt. Werkstatt, Logistik, Sammelnetz, Partnerprogramm, Shop. Aus der Frage ist ein Unternehmen geworden - und ein Modell, das wir auf weitere Materialien übertragen wollen. Mehr zur Vision dahinter.


